Inhalt

  1. Geburtsblume Januar: Die Nelke
  2. Geburtsblume Februar: Die Iris
  3. Geburtsblume März: Die Narzisse
  4. Geburtsblume April: Die duftende Platterbse
  5. Geburtsblume Mai: Das Maiglöckchen
  6. Geburtsblume Juni: Die Rose
  7. Geburtsblume Juli: Der Rittersporn
  8. Geburtsblume August: Die Gladiole
  9. Geburtsblume September: Die Aster
  10. Geburtsblume Oktober: Die Ringelblume
  11. Geburtsblume November: Die Chrysantheme
  12. Geburtsblume Dezember: Der Weihnachtsstern


Geburtsblume Januar: Die Nelke

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Einst von französischen Adligen als Zeichen des Widerstands auf dem Weg zum Schafott getragen, avancierte die rote Nelke im 20. Jahrhundert zum Erkennungszeichen des Sozialismus. Weiße Nelken gelten in unseren Breiten hingegen vielfach als Friedhofsblumen und werden daher ungern verschenkt.

Als Geburtsblume im Monat Januar vereint die Nelke die Gegensätze ihrer Jahreszeit. Wie ein warmes Herdfeuer in eisiger Nacht gelten ihre Trägerinnen als liebevoll und distanziert zugleich. Im Januar Geborene umweht daher oft eine faszinierende Aura, die ihre Umgebung rätseln lässt.


Geburtsblume Februar: Die Iris

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Benannt nach der griechischen Göttin des Regenbogens kommt die Iris in vielen verschiedenen Farben vor. Am bekanntesten ist sie zweifelsohne als blaue Iris, die wie die blaue Blume der Romantik ein zentrales Symbol für Sehnsucht und das metaphysische Streben nach Unendlichkeit darstellt.

In ihrer Funktion als Geburtsblume für im Februar Geborene gibt sich die kühn empor strebende Iris ungewohnt nahbar: Ihre Trägerinnen gelten als loyal und achtsam.


Geburtsblume März: Die Narzisse

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Keck ragt die Narzisse empor in den strahlenden Märzhimmel und läutet mit ihren farbenfrohen Kelchen den Frühling ein. Als Geburtsblume im März symbolisiert sie Mut und Neuanfang.

Ein frischer Strauß Narzissen sollte auf keinem Ostertisch fehlen und schmilzt den Winterblues im Handumdrehen hinweg. Für Märzgeborene, deren besonders sensibles Gemüt oft noch im Winter verhaftet ist, sind Narzissen ein wahrer Seelenbooster.


Geburtsblume April: Die duftende Platterbse

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Der duftenden Platterbse, auch bekannt als Duftwicke oder Gartenwicke, ist nur ein einziger Sommer beschieden, doch diesen kostet sie voll aus. Kaum steigen die Temperaturen, erklimmt diese muntere Kletterpflanze Mauern und Spaliere und verwandelt in verschwenderischer Blütenpracht selbst den grauesten Gartenzaun in eine kleine Paradiespforte.

Den im April Geborenen verleiht diese Geburtsblume eine heitere und vergnügliche Wesensart, die in jungen Jahren zwar für so manchen Unfug sorgt, dafür aber im Alter ihre jugendliche Frische lange bewahrt.


Geburtsblume Mai: Das Maiglöckchen

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Wie sollte man nicht demütig werden beim Anblick des zarten Maiglöckchens? Verkörpert die Geburtsblume im Monat Mai doch wie keine andere Reinheit, Anmut und Bescheidenheit. Voll kindlicher Unschuld neigt sie ihre lieblichen Blüten vor dem Frühling.

Und so bewahren sich auch die im Wonnemonat Mai Geborenen in den Tiefen ihres Herzens ein Leben lang einen Selenschatz kindlicher Unberührtheit, der ihnen auch in harten Zeiten die Fähigkeit zu bedingungsloser Liebe verleiht und sie den Glauben an den nächsten Frühling nie verlieren lässt.


Geburtsblume Juni: Die Rose

Die Königin unter den Blumen erfreut uns dank jahrtausendelanger Kultivierung mit einem Farbenspiel, das seinesgleichen sucht. Am Morgen begrüßt uns die weiße Rose mit keuscher Anmut. Des Mittags leuchtet die gelbe Teerose mit der Sonne um die Wette. Abends entführt uns die samtrote Rose in einen romantischen Traum.

Als Geburtsblume im Juni symbolisiert die Rose Leidenschaft, Energie und Offenheit.


Geburtsblume Juli: Der Rittersporn

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Der kräftig blühende Rittersporn scheint seine intensiven Farben direkt aus der Sommersonne zu beziehen. Diese Überfülle an Energie verleiht ihm eine Robustheit und Stärke, die ihn mühelos allen Widrigkeiten trotzen lässt.

So verkörpert der Rittersporn als Geburtsblume im Juli denn auch die Unbeschwertheit und Leichtigkeit flirrender Sommertage. Ein Lebensgefühl, das sich tief ins Wesen der Julikinder einsenkt und sie ein Leben lang begleitet.


Geburtsblume August: Die Gladiole

Sorgfältig scheint die stolze Gladiole ihr Blütenspiel zu planen. Hoch ragen ihre lanzenförmigen Knospen in den Himmel, bevor sie wie mit einem Tusch aufspringen und ein Blütenfeuerwerk sommerlicher Exotik verschießen.

Als Geburtsblume im August verleiht sie den in jenem Monat Geborenen Stärke und moralische Integrität.


Geburtsblume September: Die Aster

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Wenn der Sommer sich dem Ende zuneigt und die Spätsommersonne die Tage in ein wehmütiges Licht taucht, erfreut uns die filigrane Aster mit ihren zerbrechlich wirkenden Blüten. Wie vielen Sommern haben diese kleinen Blumen wohl schon Lebwohl gesagt?

Wer die Aster seine Geburtsblume nennt, gilt als geduldig und liebevoll.


Geburtsblume Oktober: Die Ringelblume

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Rührend glüht die kleine Ringelblume, die als Wild- und Gartenblume in ganz Europa beheimatet ist, mit ihren warmen Farben bis weit in den Herbst hinein. Wie eine Mutter begleitet sie uns treu in die kalte Jahreszeit und wird doch oft kaum wahrgenommen.

Im Oktober Geborene gelten daher als warmherzig, aber auch als sorgenvoll und romantisch.


Geburtsblume November: Die Chrysantheme

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Wenn andere Blumen längst verblüht sind und die Natur sich zur Ruhe begibt, beginnt die Zeit der Chrysantheme. Allein hält sie Zwiesprache mit der Vergänglichkeit und setzt letzte Blütentupfer ins herbstliche Grau.

Im November Geborene, deren Geburtsblume sie ist, gelten als gute Freunde und Optimisten. Wie die Chrysantheme trotzen sie den Widrigkeiten des Lebens und blicken hoffnungsvoll in die Zukunft.


Geburtsblume Dezember: Der Weihnachtsstern

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Eine leuchtend rote Blume, die im tiefsten Winter blüht und eigentlich keine echten Blüten trägt? Was so wundersam klingt, ist der allseits beliebte Weihnachtsstern, der mit seinen feuerroten Blättern jedes Jahr aufs Neue Festtagsstimmung in unser Haus zaubert.

Er steht als Geburtsblume im Dezember für Erfolg, Ansehen und Lebenslust.